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Bewerbung DIN 5008

Bewerbungsanschreiben nach den Vorgaben der DIN 5008 (Bewerbung DIN 5008)

Bewerbung Din 5008Ein Bewerbungsschreiben soll einen positiven Eindruck der potenziellen Bewerberin bzw. des potenziellen Bewerbers beim künftigen Arbeitgeber machen. Mit einem solchen Anschreiben soll die Zukunft in die richtige Richtung gelenkt werden. Unter dieser Annahme ist es nur selbstverständlich, dass ein solches Bewerbungsschreiben auf den ersten Blick überzeugen muss. Kleinere oder größere Patzer sind von vorneherein zu vermeiden. Auch die optische Gestaltung ist von besonderer Bedeutung. Es bietet sich daher an, die formale Gestaltung unter den Prämissen der DIN 5008 (Bewerbung DIN 5008) umzusetzen. Hier werden die Gestaltungs- und Schreibregeln für geschäftliche Briefe festgelegt. Somit fällt auch das Anschreiben in Bezug auf die Bewerbung darunter. Folgende Tipps und Hinweise sollen bei der Erstellung eines professionellen Bewerbungsanschreibens als Hilfe dienen. Beim Bewerbung schreiben lassen werden diese Punkte streng umgesetzt.
 
 

Über die DIN 5008 (Bewerbung DIN 5008)

Bei der DIN 5008 handelt es sich um eine fest definierte Norm aus dem Verwaltungs- und Bürobereich. Hier werden verschiedene Regeln für die Gestaltung der Textverarbeitung festgelegt. Zuletzt wurde die Norm im Jahre 2011 reformiert. Die DIN 5008 (Bewerbung DIN 5008) wird mittlerweile von dem nationalen Gremium „Normenausschuss Informationstechnik und Anwendungen“ (speziell durch den Fachbereich Bürotechnik, Bankwesen und elektronisches Geschäftswesen) erlassen. Es werden Empfehlungen (jedoch keine festen Vorgaben) für die Verarbeitung von Texten aufgezeigt. Diese umfassen die richtige Anwendung von Satzzeichen, Schriftzeichen, Rechenzeichen und auch den Aufbau von Tabellen, Gliederungen etc. Hierdurch soll ein einheitliches und übersichtliches Schriftstück entstehen.

Schriftart und Seitenränder (Bewerbung DIN 5008)

Es muss strikt darauf geachtet werden, dass ein Text linksbündig an der sogenannten Fluchtlinie begonnen wird. Diese Linie befindet sich exakt 24,10 mm (2,41 cm) von dem linken Seitenrand entfernt. Sollten innerhalb des Anschreibens etwaige Aufzählungen vorgenommen werden, so sind diese auf 49,50 mm (4,95 cm) einzurücken. Der obere Seitenrand sollte auf 16,90 mm (16,9 cm) gesetzt werden. Der Rand zu rechten Seite hingegen sollte den Abstandswert von 8,10 mm (8,10 cm) nicht unterschreiten.

Die zu wählende Schriftgröße ist innerhalb der DIN 5008 (Bewerbung DIN 5008) nicht fest vorgeschrieben. Sie sollte jedoch die Größe von 10 Pt. nicht unterschreiten. Üblicherweise wird bei den Schriftgrößen Times New Roman und / oder Arial die Schriftgröße 11 oder 12 gewählt (Bewerbung DIN 5008). Außergewöhnliche Schriftarten sind tunlichst zu vermeiden. Sämtliche Bewerbungsunterlagen müssen in einer einheitlichen Schriftart und Schriftgröße erstellt werden.


Das Anschriftenfeld und der Absender (Bewerbung DIN 5008)

Der Absender (in diesem Fall: Die Bewerberin bzw. der Bewerber) wird mit einem Abstand von 16,90 mm (1,69 cm) gelistet. Je nach Wunsch kann die Adresse des Absenders auch in einer gekürzten Form einzeilig über dem Anschriftenfeld angegeben werden. In diesem Falle sollte eine kleinere Schriftart verwendet werden. Es empfiehlt sich beispielsweise die Schriftgröße 9 Pt. oder 8 Pt. Eventuell zu nennende Telefonnummern werden mit Hilfe der Leerzeichenfunktion in ihre Bestandteile getrennt (z. B. 0201 123456). Ein Schrägstrich bzw. Slash (/) ist hingegen nicht üblich. Auch andere optische Trennzeichen (Punkt, Komma etc.) sieht die DIN 5008 (Bewerbung DIN 5008) nicht vor.

Das Anschriftenfeld mit den Informationen bezüglich des Empfängers beginnt 33,90 mm (3,90 cm) vom oberen Blattrand aus. Es kann bis zu neun Zeilen beinhalten und ist im maximalen Falle 85 mm (8,5 cm) breit (Bewerbung DIN 5008). Dies entspricht in etwa dem Fenster eines standardisierten Fensterbriefumschlages. Innerhalb der ersten drei Zeilen des Anschriftenfeldes können Zusätze und Vermerke getätigt werden. Diese können bei Bedarf auch frei gelassen werden. Die folgenden sechs Zeilen sind für die eigentliche Anschrift reserviert. Hier kann die Firma des Empfängers, der entsprechende Ansprechpartner und die Adressdaten vermerkt werden. Zwischen der Straßenbezeichnung und dem Ort wird entgegen der langläufigen keine Leerzeile gesetzt.


Der Ort und das Datum

Das Datum und der Ort an dem das Anschreiben erstellt wird, werden jeweils rechtsbündig innerhalb der sogenannten Bezugszeichenzeile vermerkt. Die Bezugszeichenzeile beginnt 84,70 mm (8,47 cm) vom oberen Rande des Blattes (ca. die 21. Zeile, je nach gewählter Schriftart und Schriftgröße). Die vorzunehmenden Angaben sollten exakt 176,50 mm (17,65 cm) eingerückt werden. Der Ort sollte jedoch nur dann angegeben werden, wenn er nicht identisch mit dem Absender des Anschreibens ist. Das Datum kann entweder alphanumerisch (Zahlen- und Buchstabenkombination) oder numerisch (ausschließlich Zahlen bzw. Ziffern) niedergeschrieben werden. Im Falle der numerischen Variante sollte entweder der Punkt oder der Strich als Trennzeichen dienen (z. B. 01.02.2014 oder 2014-02-01). Bei der alphanumerischen Variante wird der Monat in Gänze ausgeschrieben. Bei der Angabe des Tages ist keine Null voran zu stellen (Beispiel: 1. Mai 2014; nicht jedoch 01. Mai 2014). Das Bindungswort „den“ zwischen Ort und Datum ist aus heutiger Sicht obsolet und somit zu vermeiden.


Die Betreffzeile

Die Betreffzeile beginnt – vom oberen Blattrand aus gemessen – bei 97,40 mm (9,74 cm). Dies entspricht in der Regel der vierundzwanzigsten Zeile (Zeile Nr. 24). Die Betreffzeile kann optisch – beispielsweise durch den „Fettdruck“ – markiert werden. In der Theorie kann sich der Betreff über mehrere Zeilen erstrecken. Aus Gründen der Optik sollten jedoch nicht mehr als insgesamt zwei Zeilen hierfür verwendet werden. Oftmals wird innerhalb eines Bewerbungsanschreibens der Beruf bzw. der Ausbildungsplatz angegeben, um den der Absender bzw. die Absenderin sich bewirbt. Innerhalb der zweiten Zeile können bei Bedarf weitere Angaben gemacht werden.


Die Anrede

Zwischen dem Betreff und der Anrede ist eine Zeile frei zu lassen (Leerzeile). Gleiches gilt zwischen der Anrede und dem Beginn des eigentlichen Textes. Sofern der Ansprechpartner bzw. die Ansprechpartnerin namentlich bekannt ist, so wird er / sie mit „Sehr geehrter Herr…“ bzw. „Sehr geehrte Frau…“ angerschrieben. Andernfalls findet die Formulierung „Sehr geehrte Damen und Herren“ Anwendung. Innerhalb des Textes sind die einzelnen Absätze optisch mit Leerzeilen zu trennen (maximal eine Leerzeile nach einem abgeschlossenen Absatz).


Die abschließende Grußformel und die Anlagen

Zwischen dem Text des Anschreibens und der abschließenden Grußformel ist erneut eine Leerzeile zu bilden. Nach der Grußformel folgen vier weitere Leerzeilen. Innerhalb dieser vier Zeilen soll im späteren Verlauf die Unterschrift des Absenders bzw. der Absenderin erfolgen. Unterhalb der vier freigelassenen Zeilen (Leerzeilen) sind sowohl der Vorname als auch der Nachname maschinell auszuweisen. Hierdurch wird sichergesellt, dass der Empfänger den Namen des Absenders / der Absenderin einwandfrei identifizieren kann. Unterhalb der maschinellen Ausweisung des Vor- und Nachnamens ist eine weitere Leerzeile zu bilden. Hierunter erfolgt das Wort „Anlage“ bzw. „Anlagen“. Dieses Wort kann optional auch optisch hervorgehoben werden (Fettdruck bzw. Unterstreichung). Alternativ kann das Wort auch rechtsbündig um insgesamt 101,60 mm (10,16 cm) eingerückt werden. Die einzeln beigefügten Anlagen werden hier jedoch nicht mehr separat aufgeführt.


Der Ausdruck des Dokumentes / Die Unterschrift

Nachdem das Schriftstück nach den oben genannten Vorgaben angefertigt bzw. erstellt wurde, ist das gesamte Anschreiben auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik zu überprüfen. Im Anschluss wird das Dokument über das Druckersymbol des PCs bzw. des Notebooks ausgedruckt. Vorzugsweise ist ein Bewerbungsanschreiben auf lediglich einer Seite zu fertigen. Ist dies jedoch nicht möglich, so kann sich das Anschreiben auch auf zwei Seiten erstrecken. Nachdem der Ausdruck erfolgt ist, muss zwischen der Grußformel und dem maschinell gedruckten Vor- und Nachnamen eine handschriftliche Unterschrift erfolgen. Hierbei sollte sich der Absender bzw. die Absenderin ausreichend Zeit lassen und eine saubere und geradlinig verlaufende Unterschrift erstellen. Vorzugsweise ist hierfür ein blauschreibender Tintenfüllfederhalter zu nutzen. Alternativ kann jedoch auch die schwarze Variante genutzt werden. Im Anschluss werden sämtliche Unterlagen, die mit der Bewerbung in Verbindung stehen, zusammengetragen und in ein Kuvert eingefügt. Hierzu gehören beispielsweise das Deckblatt, der Lebenslauf, das eigentliche Anschreiben (nach der o. g. DIN 5008 - Bewerbung DIN 5008), die Anlagen (Zeugnisse und Beurteilungen von früheren Arbeitgebern) etc. Das Kuvert wird im Anschluss entsprechend ausreichend frankiert und auf dem Postwege versandt.

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